Aktuelle Programme.
(Aufführungstermine siehe Spielplan)
ES IST NOCH LUFT NACH UNTEN
„Ich bin ja nicht tolerant, aber alles muss seine Grenzen haben!“ sagt
Friedrich der Zweite - der Große! Er ist nämlich inzwischen 314 und stellt fest: Deutschland ist eine Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung. Die Beliebtheit der Regierung deckt sich mit der von Kekskrümeln im Bett, die sogenannte Leistungsgesellschaft ist längst eine Lotterie, und Markus Söder exisitiert nur noch, um Friedrich Merz sympathisch wirken zu lassen. Warum sind zehn Deutsche stets dümmer als fünf, fragt der Alte Fritz – und wann verdrängt die künstliche Intelligenz endlich die natürliche Doofheit? Und so taucht er seufzend ein in die wie so oft verheerenden Zwiegespräche mit seinem Nachbarn, dem Müller von Sanssouci; und liegt mit seinem Urteil haarscharf 250 Jahre daneben. Am virtuellen Gartenzaun mischt sich Tagespolitik mit ganz privaten Schrullen, hier treffen Weltschmerz und Gicht unmittelbar aufeinander, und obendrein muss der Alte Fritz die gelebte geistige Insolvenz seines Nachbarn ertragen, der zu allem seinen Senf dazugibt. Kabarett unmittelbar am Rande des Zeitgeists, sarkastisch, aber stets mit liebenswürdiger Attitüde und umweht von königlichem Charme. Soviel Spaß hat Preußen noch nie gemacht! Mit André Nicke (König) und Andreas Flügge (Müller). Ab Herbst 2026. Dauer: ca. 2x45 min.
HURRA, DIE DRITTEN ZEHNE!
Unfassbar: Seit nunmehr 30 Jahren begegnen sich Preußenkönig Friedrich II. – der Große! – und sein renitenter Nachbar, der Müller Grävenitz, am virtuellen Gartenzaun zwischen Schloss und Mühle. Im Oktober 1995 lief auf Antenne Brandenburg die allererste Folge dieser wöchentlichen Satire, die Autor und Antenne-Moderator Andreas Flügge als Kurzhörspiele fürs Radio geschrieben hat – und nach wie vor für die Bühne schreibt. Fußend auf der überlieferten Legende, wonach der König dem Müller die Mühle nehmen will, entspinnt sich so der schönste Nachbarschaftsstreit, bei dem der Anachronismus zur Methode wird. Über 1500 Mal haben sich die beiden im Radio in den Haaren gehabt, sind inzwischen fest in der Kleinkunstlandschaft verwurzelt und denken nicht daran aufzuhören. Auch im 30ten Jahr hadern sie über Gott und die Welt, den alltäglichen Irrsinn und manchmal auch über die Fliege an der Wand. Da logiert die Schadenfreude, Mutterwitz paart sich mit Weisheit und große Politik wird kleingelacht. „Hurra, die dritten Zehne“ bringt die gegenseitige Nachbarschaft abermals an ihre Grenzen und präsentiert zwei Nachbarn, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber es ohne einander eben auch nicht aushalten. Soviel Spaß hat Preußen noch nie gemacht! Mit den Originalen aus dem Radio: André Nicke (König) und Andreas Flügge (Müller). Dauer: ca. 2x45 min.
FRIEDRICH UND VOLTAIRE. Die halbe Wahrheit. Un(d) zensiert.
Sie haben Briefe gewechselt wie kaum zwei andere, und das noch vor der Erfindung des Briefmonopols: Preußens König Friedrich II. (später „der Große“) und der berühmte französische Philosoph und Aufklärer Voltaire. Diese Korrespondenz ist erhalten und heute noch ein schöner Beweis für die Zuverlässigkeit der damaligen Post. Über 250 Jahre später stellt sich allerdings heraus, dass die beiden so erfolgreich aneinander vorbeigeredet haben, dass eine Neufassung ihres Briefwechsels unausweichlich geworden ist. Diese liegt nun vor. „FRIEDRICH UND VOLTAIRE“ illustriert auf absurdeste Weise das Duell der zwei Giganten und beantwortet auch die letzten Fragen: War Voltaire wirklich aufgeklärt genug zu wissen, worauf er sich einließ, als er 1736 auf eine Zeitungsannonce des preußischen Kronprinzen antwortete? Und was führte jener wirklich im Schilde? „FRIEDRICH UND VOLTAIRE“ beseitigt endlich eines der größten Missverständnisse der preußischen Geschichte und bereichert die Welt um ein ebenso vergnügliches wie boshaftes Spektakel. Ein abendfüllender Spaß, der die beiden historischen Figuren in ein völlig neues Licht rückt. Mit André Nicke (Friedrich) und Andreas Flügge (Voltaire). Sofort buchbar. Länge: ca. 2h (mit Pause). Weitere Bilder in der Galerie!




